Seminar

Systemische Interventionen in der beruflichen Rehabilitation (S-259)

Ansätze, Methoden und fallorientierte Didaktik zur Förderung der beruflichen Teilhabe.

Kurzbeschreibung

Zutritt nur mit Kongressticket
Fortbildungspunkte / Übungseinheiten: 2

Beschreibung

Arbeit und berufliche Beschäftigung haben günstige Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Häufig sind es soziale Probleme im Job oder in der Ausbildung, die eine berufliche Teilhabe verhindern oder erschweren. Nicht selten liegen die Probleme in der Arbeitsumgebung. Konflikte mit den Kollegen*innen, Ärger mit dem Chef oder eine mangelnde Akzeptanz im Betrieb, wegen der eigenen Minderleistung, können beispielhafte Gründe sein. Neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie bietet der systemische Ansatz, als einer der am weitesten verbreitete und praktizierte Therapie- und Beratungsansatz, ein lösungs- und ressourcenorientiertes Vorgehen in der (therapeutischen) Beratungsarbeit. Augenmerk in der systemischen Arbeit liegt auf der sozialen Vernetztheit des Menschen: Beispielsweise die Kommunikation und die Interaktion. Um die Systeme zu verstehen, werden auf verschiedene Themenbereiche geschaut, die eine berufliche Teilhabe begünstigen oder erschweren. Der systemische Ansatz bietet einen konkreten Methodenpool, der zur Förderung der beruflichen Teilhabe des jeweiligen Klienten*innen – sehr universell in Beratung, Coaching und Therapie einsetzbar ist.

Referent:

Marion Liebisch
Kreisagentur für Beschäftigung, Landkreis Darmstadt Dieburg