Seminar

Wenn Verletzungen zur Qual werden – Aktuelle Therapieempfehlungen zur Behandlung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) (S-151)

Interdisziplinäre Therapiestrategien bei CRPS

Kurzbeschreibung

Zutritt nur mit Kongressticket
Fortbildungspunkte / Übungseinheiten: 4
Praxisworkshop: Für die Teilnahme ist erforderlich, dass Sie eine Matte mitbringen.
Außerdem wird sportlich bequeme Kleidung empfohlen.

Beschreibung

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom, früher auch Morbus Sudeck oder sympathische Reflexdystrophie genannt, ist eine Erkrankung mit vielfältigen Erscheinungsformen, die durch eine unterschiedliche Symptomkombination aus Störungen der Motorik, Sensorik, Gewebetrophik und des vegetativen Nervensystems geprägt ist.# Als häufigster Auslöser des CRPS ist die distale Radiusfraktur mit einer Inzidenz von 14% angegeben. Aber auch andere Verletzungen oder Krankheiten können das Risiko zur Entwicklung eines Schmerzsyndroms erhöhen. Während die Pathogenese des CRPS noch nicht vollständig geklärt ist, werden die diversen Symptome über die Budapest-Kriterien kategorisiert, die bei der Diagnosestellung helfen können. Somit sind eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung der Patient/-innen auf Grundlage einer biopsychosozialen Betrachtungsweise unabdingbar. Die daraus abzuleitenden Behandlungsempfehlungen basieren auf nationalen und internationalen Leitlinien, die das Therapiemanagement von CRPS-Patient/-innen erleichtern sollen. Diese werden während des Vortrages präsentiert, wobei viel Wert auf die Darstellung multimodaler und interdisziplinärer Therapiestrategien gelegt wird, bei denen Physio- und Ergotherapeut/-innen gemeinsam mit anderen Berufsgruppen des Gesundheitssystems, Hand in Hand zusammenarbeiten müssen.

Referent: