Seminar

N-Kongress (S-071)

Teil 1: Einteilung von Phytochemicals, Funktionen und Prozesse im Körper/Teil 2: "Sinn oder Unsinn" von Gesundheits-, Wellness-, Sport- oder Relaxation-Drinks

Kurzbeschreibung

Zutritt nur mit Kongressticket

Beschreibung

Teil1: Die als "Phytochemicals" bezeichneten sekundären Pflanzenstoffe rücken sowohl in der Sportmedizin als auch in der Neurowissenschaft immer mehr in den Fokus. Sekundären Pflanzenstoffe sind dazu in der Lage, die geistige und körperliche Leistung zu verbessern und können vielfältige Prozesse im Körper anstoßen. Hierbei kommen Mechanismen zum Tragen, die beispielsweise die Regeneration nach dem Sport und die generelle Leistungsfähigkeit betreffen, aber auch antientzündliche und antioxidative Wirkungen, Einfluss auf die Darmmikrobiota und damit auf unser Immunsystem sowie neuroprotektive Wirkungen. Ein sinnvoller Einsatz zu einer möglichen Leistungssteigerung durch die Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen setzt jedoch das Wissen um deren Funktionen und Bioverfügbarkeit voraus. Ziel des Vortrages ist es, einen Einblick in die Welt der bioaktiven, sekundären Pflanzenstoffe, deren Funktionen im Körper kennenzulernen und die zugrundeliegenden Prozesse für eine mögliche geistige und körperliche Leistungssteigerung zu verstehen. Teil 2: Ob Gesundheits-, Wellness-, Sport- oder Relaxation-Drinks, viele Getränke versprechen einen Zusatznutzen, mit dem geworben wird. Funktionelle Getränke sollen meist nicht nur als Durstlöscher dienen, sondern zudem gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweisen. Mit welchem zusätzlichen Gesundheitsnutzen die Hersteller werben dürfen, ist in der Health-Claim-Verordnung der EU geregelt. Am häufigsten werden Vitamine, Mineralstoffe, Probiotika, Ballaststoffe, aber auch Kräuterauszüge, Tee oder sekundäre Pflanzenstoffe zugesetzt. Jedoch stellt sich die Frage, wie sinnvoll so manche Zutat mit angeblichem oder wirklichem Zusatznutzen auch im Bereich der Sporternährung sein kann.

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