Praxisworkshop

Rezeptor basierte Störungen des propriozeptiven Systems identifizieren und neutralisieren (ARTZT Institut) (S-058)

Verbesserung der Signalgebung zur Optimierung von Bewegungsqualität und Schmerzempfinden

Kurzbeschreibung

Zutritt nur mit Kongressticket
Fortbildungspunkte / Übungseinheiten: 4

Beschreibung

Das propriozeptive System gibt unserem Körper einen intrinsischen Bezug für Bewegungen, ohne den unser Gehirn einen immensen Vorhersageverlust hätte. Könnten wir zum Beispiel nicht spüren, in welcher Gelenkstellung sich unsere Beine befinden, müssten wir permanent hinsehen, was die Sicherheit und Performance maßgeblich verschlechtern würde. Daher ist der Bewegungsapparat mit einer Menge an Sicherheitssystemen ausgestattet. Vielfältige Rezeptoren in verschiedenen Gewebearten sorgen für eine permanente Feedbackschleife aus der Peripherie des Körpers. Die Signalgebung diverser Rezeptoren ist jedoch häufig suboptimal oder fehlerhaft, was zu Kompensationsmustern führt, denn unser Gehirn muss trotzdem Bewegung ermöglichen. Die Qualität der Bewegung kann jedoch maßgeblich eingeschränkt sein, was nach längerer Kompensation in Problemen wie z.B. Beweglichkeits- und Stabilitätsverlust, Reduktion der reflexiven Stabilität oder Schmerzen münden kann. Das Seminar zum Thema zielt darauf ab, dass die Teilnehmer*innen Tools an die Hand bekommen, mit denen sie innerhalb von wenigen Minuten herausfinden können, auf welcher Ebene Rezeptoren dysfunktional sind und wie sie die Signalgebung mit effektiven Methoden verbessern können, um Bewegungsqualität und Schmerzempfinden zu optimieren. Eine wesentliche Methode dafür sind Muskelfaser-spezifische Funktionstests nach dem Konzept NeurokineticTherapy ® (NKT, David Weinstock)

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