Es herrscht eine dramatische Evidenzlage zugunsten der positiven Effekten von Hands-off Zugängen bei muskuloskelettalen Erkrankungen vor. Basierend auf knappen gesundheitsökonomischen Ressourcen erfolgt deshalb in der konventionellen Therapie gerade ein Shift von Hands-on hin zu Hands-off. Im Vortrag wird anhand aktueller Forschung aufgezeigt, dass es beide Ansätze braucht, um eine optimale Versorgung im Sinne der bio-psycho-sozialen Dimensionen der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit der WHO zu gewährleisten. Osteopathie hat dabei großes Potential, komplementär die Lücke zwischen Hands-on und Hands-off zu schließen.