Seminar

Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule (S-153)

Physiotherapeutische Behandlungsansätze aus Sicht des Vojta Prinzips

Kurzbeschreibung

Zutritt nur mit Kongressticket
Fortbildungspunkte / Übungseinheiten: 4

Beschreibung

(Neuro) Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule führen unter anderem zu massiven Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Gezielt wird der Fragestellung nachgegangen, ob es aus physiotherapeutischer Sicht überhaupt möglich ist, diesen Prozess der Veränderung der Wirbelsäule zu beeinflussen. In diesem Kontext werden die globalen Zusammenhänge von Bewegungsmustern hervorgehoben und die Bedeutung der Aufrichtung über Becken – und Schultergürtel für die intersegmentale Steuerung der Wirbelsäule dargestellt. Anhand von Fallbeispielen werden entstehende Veränderung der Haltungs- und Bewegungsmuster bei Patienten zielgerichtet analysiert und physiotherapeutische Interventionen und Behandlungserfolge aufgezeigt. Über Video- und Filmdokumentationen wird: • eine gezielte Befundanalyse anhand allgemeiner Gesetzmäßigkeiten der Entwicklungsdynamik der Wirbelsäulen - Aufrichtung dargestellt. • die automatische Steuerung der Wirbelsäule über die autochthone Muskulatur und ventrale Muskulatur beschrieben. Dabei werden bestimmte Zusammenhänge der Spontanmotorik, die zu einer Veränderung der Aufrichtung des Rumpfes und der Wirbelsäule gegen die Schwerkraft führen, beschrieben. • detailliert erläutert, in welcher Art und zu welchem Zeitpunkt die Vojta Therapie sinnvoll eingesetzt werden kann. • Kriterien und Inhalte zur Auswahl von Eigenübungen herausgearbeitet. Über die Aktivierung der steuernden Muskulatur von Rumpf und Wirbelsäule kann eine degenerative Entwicklung beeinflusst werden. Die Aufrichtung der Wirbelsäule wird unter anderem mit der Reflexlokomotion nach Vojta in ihrer lokomotorischen Funktion gezielt angesprochen

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