Seminar

Effekte von Massagen und anderer manueller Behandlungen während der Schwangerschaft (S-066)

Wissenschaftliche Belege aus randomisierten Kontrollstudien

Kurzbeschreibung

Zutritt nur mit Kongressticket

Beschreibung

Werdende Mütter äußern häufig Bedenken, dass Massagen und andere manuelle Behandlungen während der Schwangerschaft zu Komplikationen oder vorzeitigen Wehen führen könnten. Demgegenüber existiert eine breite empirische Basis, die belegt, dass taktile Körperstimulationen komplexe biochemische Veränderungen nach sich ziehen, die sich positiv auf den körperlichen und psychischen Status des Behandelten auswirken. Das Seminar legt die Effekte dar, die regelmäßige systematische taktile Körperstimulation im Verlauf der Schwangerschaft sowie während der Geburt in der Mutter und im Fetus auslösen können. Zentrale Befunde umfassen u. a. die Reduktion von Stresshormonen und Schmerz, die Zunahme von Immunzellen, ein höheres Geburtsgewicht, die Reduktion der Frühgeburtenrate sowie die Zunahme von Dopamin und Serotonin (und die damit einhergehende Reduktion von Angst- und Depressionssymptomen). Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen werden besprochen.

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