Kongress therapie LEIPZIG

ICF-Assessments für die obere Extremität im Praxismanagement der Neurorehabilitation (S-159)

Kurzbeschreibung

Vertiefungsseminar / 4 Fortbildungspunkte

Beschreibung

Für die zielgerichtete Behandlung von Problematiken der oberen Extremität ist es wichtig, die funktionellen Defizite, aber auch Ressourcen des Patienten evidenzbasiert zu erfassen.

Zusätzlich sollen dadurch therapeutischen Interventionen sowie Therapieerfolge (oder Nichterfolge) selektiert werden, um bei Notwendigkeit die Vorgehensweise zu modifizieren oder neu zu adaptieren. Das Seminar stellt Assessments für die oberen Extremitäten in den ICF Ebenen „Körperfunktionen/- strukturen“ und „Aktivitäten“ in einer Kurzübersicht vor. Dabei werden wichtige Aspekte für Auswahl und Eignung der jeweiligen Assessments bezüglich der unterschiedlichen Symptomatiken, Diagnosen und der Praktikabiliät kritisch berücksichtigt.

Im weiteren Seminarlauf werden ausgewählte und weltweit favorisierte Assessments (ASECS, ARAT, BBT, NHPT, WMFT, computergestützte Befunde) für die klinische als auch ambulante Arbeit in praktischer Durchführung bei unterschiedlichen Patientenbeispielen aufgezeigt. Dokumentationsvarianten der Ergebnisse und Einbindung in die entsprechenden ICF- Berichte werden dem Teilnehmer ebenfalls unterbreitet.

Anhand einer eigens dafür entwickelten „Ergotherapiepraxis auf Rollen“ wird das praxisorientierte, Behandlungsressourcen freisetzende Management dieser Assessments und die multiplen Möglichkeiten der direkten Übertragung der Befundergebnisse in den Behandlungsprozess dargestellt.

Referent:

Maik Hartwig
THERAMotion - Therapieinstitut