Yoga barrierefrei (S-204)

Ganzheitliche Yoga-Erfahrung für Menschen mit Körperbehinderung

Beschreibung

Gerade bei körperlichen Einschränkungen kann Yoga helfen, Schmerzen zu reduzieren, sich wohler zu fühlen und das Körperbewusstsein zu verbessern. Aufgrund zahlreicher Variationsmöglichkeiten kann für jeden Körper die passende Übung gefunden werden. „Yoga barrierefrei“ vermittelt einen Einblick in diese inklusive Entspannungs- und Körperarbeit. Ein Grundsatz im Yoga lautet: „Ein Gramm Praxis ist besser aus Tausend Tonnen Theorie“. Im Rahmen des Seminars werden daher die Yoga-Übungen in ihrer Wirkung kurz erklärt und dann von allen Teilnehmenden selbst ausgeführt. Im Fokus steht die praktische Ausführung der Atem- und Entspannungsübungen, Körperstellungen und der Meditation. Alle Übungen können auch im Sitzen auf dem Stuhl oder im Rollstuhl durchgeführt werden. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden einen Eindruck von der Variations- und Anpassungsfähigkeit der Yoga-Übungen zu geben sowie sie zu inspirieren, diese Übungen in die eigene Übungsleiterpraxis einfließen zu lassen. Zu Beginn des Seminars werden den Teilnehmenden mit einer Folienpräsentation die Grundlagen des Yoga nahegebracht. Was ist Yoga? Welche Grundpfeiler gibt es – es geht neben Körperarbeit dabei auch um Atmung, physische und mentale Entspannung sowie Meditation. Was sind die Grundlagen eines barrierefreien Yoga-Unterrichts? Wie können Yoga-Angebote inklusiv gestaltet werden? Nach diesem theoretischen Einstieg, der etwa 30 Minuten dauern wird, geht es vor allem um die praktische Erfahrung der Übungen und ihrer Variationsmöglichkeiten. Dazu werden die Teilnehmenden in zwei halbstündigen Sessions zunächst „Yoga auf dem Stuhl“ praktizieren – im ersten Teil für potentiell sehr bewegungseingeschränkte Menschen und im zweiten Teil körperlich etwas fordernder. Im Anschluss lernen die Teilnehmenden verschiedene Variationen des „Sonnengrußes“ kennen, jenes obligatorischen Teils einer Yoga-Stunde zum Aufwärmen des Körpers vor den eigentlichen Yoga-Körperstellungen (Asanas). Je nach körperlicher Verfassung kann diese Bewegungsabfolge entweder im Sitzen auf dem Stuhl, im Stehen oder auch im Liegen durchgeführt werden. Danach werden einige Haupt-Asanas und deren Variationsmöglichkeiten erklärt und von allen praktisch ausgeführt. Die Teilnehmenden lernen hierbei vor allem auch den Einsatz von Hilfsmitteln, wie z. B. Stühlen, Decken und Kissen. Dabei werden alle Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule und Asana-Arten Berücksichtigung finden: Vorwärts- und Rückwärtsbeugen, Seitneigungen und Rotationen, Umkehrhaltungen und Balance-Übungen. Abschließend bleibt den Teilnehmenden noch Zeit, Fragen zu stellen bzw. zur vorangegangenen Yoga-Praxis zu diskutieren. Weitere Informationen unter www.yoga-barrierefrei.de

Referent: