Neurotraining in Prävention und Rehabilitation

Der moderne Trainingsansatz zur Reduktion von Schmerzen

Beschreibung

Das Phänomen Schmerz wurde von der „International Association for the Study of Pain“ ‘ (IASP) im Jahr 1979 wie folgt definiert: „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“ Nach über 40 Jahren Fortschritt in der Diagnostik sowie im Umgang und Verständnis von Schmerz wurde dieser Begriff neu definiert. In der Neudefinition sind endlich die vielfältigen Dimensionen von Schmerz berücksichtigt und erlaubt Trainern, Therapeuten und allen Dienstleistern, die sich mit Kunden beschäftigen, die Schmerzen haben, eine neue Sichtweise auf Therapie und Trainingsoptionen. Die aktuelle IASP Schmerzdefinition lautet: „Schmerz ist eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebsschädigung verbunden ist, oder dieser ähnelt.“ Das Seminar arbeitet die zentralen Leitsätze zu dieser Definition sowie zum Thema Schmerz heraus. Die theoretische Grundlage bildet das „8 Levels of Assessment Model“ von Z-Health. In diesem Modell wird auf die Rezeptoren, die peripheren Nerven, das Rückenmark, das Kleinhirn, den Gehirnstamm, den Thalamus, die Insula sowie den Cortex eingegangen. Zudem wird als Erklärungsansatz die Threat Neuromatrix vorgestellt, um neue Wege aufzuzeigen, wie mit einem ganzheitlichen Ansatz den Kunden geholfen werden kann. Im Seminar werden Techniken vorgestellt, die leicht umzusetzen sind und sofort in der Praxis angewendet werden können. Dabei wird insbesondere auf den zentralen Input des visuellen, propriozeptiven sowie des vestibulären Systems eingegangen.