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    Was ist Myoreflextherapie? (S-110)

    Theorie und Praxis

    08.03.19 | 09:30 – 12:30 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Themen
    Sportmedizin, Reha- und Gesundheitssport, Sporttherapie / Medical Fitness, Prävention, Medizinische Rehabilitation
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure und med. Bademeister, Trainer Reha- u. Gesundheitssport, Sporttherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Referent

    Ostheopathie-Praxis Patrick Bick
    Patrick Bick

    Inhalt

    Grundidee der Myoreflextherapie
    Die Myoreflextherapie ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskulären System des Körpers und bietet gleichzeitig Zugriff auf alle Körperfunktionen und Organe. Druckreize veranlassen den Körper eine zu hohe Grundspannung zu regulieren und durch Entlastung von Gelenken und Weichteilen wieder eine schmerzfreie Bewegung herzustellen. Symptome wie Haltungsasymmetrien, chronische Schmerzzustände, aber auch Schlafstörungen und allgemeine Unruhe können neben anderen aufgehoben werden.

    Interdisziplinäre Entwicklung
    Die Myoreflextherapie entwickelt sich seit ca. 1990 aus einer Vielzahl unterschiedlicher Erkenntnisse und Wissenschaften. Sie wurde von Dr. med. Kurt Mosetter als integrative und ganzheitlich orientierte Therapieform begründet und beinhaltet Erfahrungen und Einsichten alter Kulturen ebenso wie Ergebnisse der modernen Physik und der aktuellen Hochschulmedizin. Physiotherapie, TCM, Psychologie, Neurobiochemie, Ostheopathie sind dabei nur einzelne Themen die ihren Beitrag in der Myoreflextherapie leisten. Im Wechsel mit den einzelnen Fachrichtungen der Medizin kann so eine ganzheitliche Behandlung entstehen.

    Behandlung/Praxis
    Die Geschichte jedes Menschen ist in seinem Muskelsystem und Bewegungsapparat gespeichert. Bei der Myoreflexbehandlung wird nun genau erfragt, gehört und ertastet, sodass sich der Therapeut nach und nach ein Bild von Balance und Ungleichgewicht, von Entspannung und muskulärer Verkürzung erschließt. Die Ungleichgewichte und muskuläre Verkürzungen werden dann am Gegenspieler behandelt, um über die Maße arbeitende Muskeln zu entlasten. Dazu behandelt der Myoreflextherapeut in erster Linie Muskelansätze in funktionellen Zusammenhängen und kinetischen Ketten. An Muskelansätzen werden Berührungsreize verstärkt wahrgenommen, wobei bereits eine leichte Druckerhöhung zu einer Schmerzempfindung mit Ausstrahlung wie bei „referred pain“ an entfernten Stellen führen kann. Die Druckerhöhung wirkt sich dabei nicht nur auf den entsprechenden Muskel oder auf das Gelenk, sondern auf die gesamte anknüpfende Muskelkette aus. Der Tonus der entsprechenden Muskeln sinkt durch die Druckerhöhung spontan und sehr deutlich ab.
    Als Beispiel: Schmerzen im Knie/in der Patella, Behandlung in den, das Knie führenden, Muskeln, von den Ischiocruralen hin zum Beckenkamm und weiter zur kontralateralen Brustmuskulatur. Der Patient selber kann durch spezielle Übungen (Kraft in der Dehnung) präventiv oder in der Nachsorge der Behandlung seine Beweglichkeit weiter verbessern und trainieren.

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