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    Viele Köche verderben den Brei!? (S-135)

    Theorie und gelingende Praxis der interprofessionellen Zusammenarbeit

    08.03.19 | 15:00 – 18:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Veranstaltungsort
    CCL, Ebene 2, Seminarraum 6
    Themen
    Sportmedizin, Neurologie, Alternative Heilverfahren, Management, Reha- und Gesundheitssport, Sporttherapie / Medical Fitness, Medizinische Rehabilitation, Prävention
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte, Masseure und med. Bademeister, Trainer Reha- u. Gesundheitssport, Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Referent

    Universitätsmedizin Leipzig
    Cornelia Lüderitz

    Alice-Salomon-Hochschule Berlin
    Prof. Dr. Claudia Winkelmann

    Inhalt

    Einleitung

    Wissen und Kompetenzen unterschiedlicher Professionen, z. B. in der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, werden in der interprofessionellen Gesundheitsversorgung so kombiniert, dass jede Berufsgruppe ihre Kernkompetenzen einbringt. Alle Beteiligten sind gefordert, sich mit Blick auf die Patienten sowie deren Ressourcen und Ziele gemeinsam an die optimale Therapie heranzutasten. Hierzu muss sich anderen verständlich mitgeteilt werden, sind verlässliche Absprachen zu treffen, die eigenen und die anderen Sichtweisen zu berücksichtigen, diese zu verbinden und gemeinsam praktikable Lösungen zu erarbeiten.

    Im Seminar wird den Fragen nachgegangen, was interprofessionelle Gesundheitsversorgung bedeutet, welche Herausforderungen sowie Vorteile damit einhergehen und welche Schritte zur Umsetzung in der jeweiligen Einrichtung der Teilnehmenden notwendig sind.

    Problemstellung

    Die berufliche Qualifikation erfolgt in Deutschland traditionell und auf Basis gesetzlicher Rahmenbedingungen einseitig. Nicht selten resultiert daraus Abgrenzung zu benachbarten, aber eher unbekannten Ausbildungsberufen und Tätigkeitsfeldern.
    Gleichzeitig sind schon heute durch demografischen Wandel und epidemiologische Entwicklungen große Herausforderungen zu lösen.
    Es ist davon auszugehen, dass neben neuen fachlichen Qualifikationen, die sich beispielsweise auf die Nutzung neuer Technologien für Diagnostik und Therapie sowie steigende Kompetenzen in der Gesundheitsförderung und Prävention beziehen, vor allem Bereitschaft und Fähigkeiten erforderlich sind, in interprofessionellen Teams zusammenarbeiten zu können.
    Durch die weiter fortschreitende Differenzierung innerhalb der Berufe selbst, z. B. in der Physiotherapie, entstehen hochspezialisierte Tätigkeitsbereiche, wie Neurologie, Intensivmedizin, Pädiatrie. Die auch zunehmende Spezialisierung fordert wiederum in hohem Maße das interprofessionelle Denken und Handeln der einzelnen Berufsangehörigen und deren Verantwortungsübernahme.

    Methodik

    Im Seminar wechseln sich Impulsvorträge mit praktischen Einheiten ab. Neben der Theorie zur interprofessionellen Gesundheitsversorgung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit unter Anwendung der SWOT-Analyse, einem betriebswirtschaftlichen Analyseinstrument, die interprofessionelle Zusammenarbeit an praxisnahen Fällen zu untersuchen und bei Bedarf realisierbare Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren. Damit wird die Basis zum Transfer in den jeweiligen Arbeitsalltag der Teilnehmenden für Teambesprechungen, zur Dokumentation oder für das Case Management usw. gelegt.

    Ergebnis

    Die Teilnehmenden kennen die Theorien zur interprofessionellen Gesundheitsversorgung und deren Notwendigkeit. In diesem Kontext können sie die SWOT-Analyse auch für ihre eigenen Fragestellungen nutzen und verfügen über einen Katalog an Handlungsempfehlungen.

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