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    Strukturierte Analyse von Patientenfeedback (S-022)

    Ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Praxis

    07.03.19 | 11:30 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Themen
    Management
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte, Masseure und med. Bademeister, Trainer Reha- u. Gesundheitssport, Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Referent
    Inhalt

    Einleitung
    Die strukturierte Patientenbefragung als Form des Feedbacks ist ein zentraler Bestandteil von Qualitätsmanagementsystemen. Damit wird die Zufriedenheit von Patienten mit der subjektiv empfunden Leistungsqualität skalierbar gemacht. Die Bedeutung dieses Feedbacks nimmt in der heutigen Versorgungslage mit ihren Herausforderungen in den verschiedenen Gesundheitsmärkten und deren beschränkten Ressourcen beständig zu. Vor allem der stationäre und ambulant-stationäre Bereich der Versorgung nutzt die so erhoben Daten, neben anderen Kennzahlen, als wichtiges Steuerungselement. Auch die Heilmittelerbringer profitieren von einem strukturiert erhobenen Patientenfeedback, um die Praxis optimal auf die Bedürfnisse ihrer Patienten auszurichten.

    Bedingungen einer gelungenen Patientenbefragung
    Damit eine Praxis bestmöglich vom Einsatz einer Patientenbefragung profitiert, sollten bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Der verwendete Fragebogen muss die Ansprüche, die an ein valides Messinstrument gestellt werden, erfüllen. Dies reicht von der Anzahl und der Formulierung einzelner Fragen und der damit erfassten Bereiche der Struktur-, Prozess, und Ergebnisqualität über die Reihenfolge der gestellten Fragen mit deren verwendeten Auswertungsmatritzen bis zu den genutzten statistischen Analyseverfahren zur Ergebnisgewinnung. Dazu muss die Praxis prüfen, ob der Fragebogen den eigenen Ansprüchen genügt oder ob weiteres Feedback in speziellen Bereichen, wie bspw. der interprofessionellen Versorgung, eingeholt werden muss. Neben der Qualität des Messinstrumentes sind die Praxisprozesse bei der Datenaufnahme, der Patientenkommunikation und der anschließenden Analyse ein weiterer entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Implementierung. Die Aufklärung der Patienten und die Motivation der Mitarbeiter sind ein zentraler Faktor, um eine hohe Teilnehmerzahl zu erreichen und somit eine repräsentative Aussage treffen zu können. Darüber hinaus sollte der Fragebogen als beständiges Monitoring fest in die Planung des Therapieprozesses integriert werden, um die Wertigkeit des Einsatzes für Patienten und Therapeuten hervorzuheben. Für die anstehende Analyse muss die Praxis Ressourcen bereitstellen, damit zum einen Ergebnisse der Befragung dargestellt werden können und zum anderen wichtige Konsequenzen transparent umgesetzt werden können.

    Schlussfolgerungen
    Eine Praxis profitiert von der strukturierten Erhebung des Patientenfeedbacks, da sämtliche, den Patienten betreffende Prozesse, messbar gemacht werden können. Gelingt die dauerhafte Integration in die Praxisprozesse unter der Beachtung der o.g. Bedingungen, werden wichtige Informationen von Patienten zur Qualitätssicherung eingeholt, die der Praxis so einen Wettbewerbsvorteil erschaffen. Damit ist es möglich, erfolgreich neue Angebote zu implementieren, schwer messbare Faktoren wie Aufklärungsverhalten darzustellen und wichtige Praxisprozesse zu Patientenzentrierung.

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