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    Return to Stage (S-203) [ Abgesagt ]

    Moderne apparative Messverfahren zum objektivierbar machen der Belastungsfähigkeit nach Verletzungen

    09.03.19 | 09:00 – 12:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Themen
    Sportmedizin, Reha- und Gesundheitssport, Sporttherapie / Medical Fitness, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Medizinische Rehabilitation, Prävention
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ärzte, Masseure und med. Bademeister, Trainer Reha- u. Gesundheitssport, Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Fortbildungspunkte

    4

    Referent

    Herr Simon Flümann

    Bonner Zentrum für Ambulante Rehabilitation GmbH (BZfAR)
    Andreas Stommel

    Inhalt

    Die größte Gefahr für einen Tänzer nach durchgemachter Verletzung ist eine zu frühe Wiederaufnahme des Trainings. Sind die schlimmsten Schmerzen verschwunden, Ge-lenkbeweglichkeit, Muskelkraft und Bandstabilität wieder vorhanden, sind es meist eher subjektive Eindrücke, die einen Tänzer und seine behandelnden Ärzte und Physiotherapeuten dazu bewegen, ein Comeback in Form von Trainingswiederaufnahme und Performance-Vorbereitungen zu starten. In diesem Vorgehen verbirgt sich jedoch eine sehr große Gefahr – was fehlt sind objektive Messparameter, die eine ausreichende Belastungsfähigkeit nach Verletzung oder nach Überlastungsproblemen offenlegen.

    In diesem Workshop werden folgende Tests vorgestellt:

    1) Gleichgewichts- und Koordinationstest auf dem Balance-Board
    2) Sprungkraftmessung in Form von Vertikalsprüngen mit Hilfe eines speziellen Sprungsensors
    3) Agilitätstest zur Messung neuronaler Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Explosivität und Sprungkraft'
    4) Geschwindigkeitstest per Einbeinsprüngen im Seitenvergleich auf einem vorge¬gebe¬nen Parkour.
    5) Messung der neuromuskulären Kontrolle auf dem sogenannten Y-Balance-Board mit Darstellung von Be¬weglichkeit und Bewegungsausmaßen der unteren Extremitätengelenke.
    6) Stabilität der Beinachse - eine hochauflösende Kamera fotografiert die Beinlängs¬achsen in der Durchführung von sogenannten Drop-Jumps.

    Teil 2:
    Tänzer in der Physiotherapie-Praxis
    Ebenso wie (Leistungs-)Sportler sind oft auch (Leistungs-)Tänzer vom Verletzungspech verfolgt. Überlastungssyndrome sowie eine ganze Reihe an unterschiedlichen Akutver¬letzungen sind für die unterschiedlichen Tanzrichtungen oft typisch, wobei das Gesundheitssystem bisher teilweise nur wenig Aufmerksamkeit auf leistungsorientierte Tänze¬rinnen und Tänzer steuert. Für die Physiotherapie besteht hier zweifelsohne ein gro¬ßer und interessanter Markt – ebenso wie für die Tänzer ein professionelles physiothe¬ra¬peutisches Versorgungsmanagement eine große Chance darstellt.
    In dem Workshop „Tänzer in der Physiotherapie-Praxis“ geht es darum, typische Schwachstellen am Bewegungsapparat des Tänzers aus Sicht der Physiotherapie zu beleuchten. Zur konkreten Anschauung von Überlastungs- und Verletzungsgefahren präsentiert der Workshop eine Ballettperformance durch eine professionelle Tänzerin vom Theater Leipzig in Zusammenarbeit mit einem Tänzer. Anhand bestimmter Bewe-gungselemente im Rahmen der Performance werden biomechanische Aspekte beson-derer Belastungsmomente diskutiert, um so Verletzungsprophylaxe und –management bei Balletttänzern erörtern zu können.

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