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    Kokontraktionstraing zur Verbesserung der Sitz- und Stifthaltung- nach Stehn (S-009)

    07.03.19 | 11:30 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Veranstaltungsort
    Messehaus, Ebene -1, M25
    Themen
    Neurologie, Alternative Heilverfahren
    Berufsgruppe
    Ergotherapeuten, Logopäden, Trainer Reha- u. Gesundheitssport
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Referent

    Praxis für Feinmotorik- Stehn
    Herr Hauke Stehn

    Inhalt

    Was ist Kokontraktion? Was bewirkt das Kokontraktionstraining?
    Die Kokontraktion beschreibt das gleichzeitige Zusammenziehen aller Muskeln, die an einem Gelenk ansetzen und dieses dadurch stabilisieren. Die Muskelkontraktion ist die aktive Verkürzung eines Muskels.
    Sie bildet die Grundlage für die Statik und Motorik, motorisches Planen und Körperschema durch besonders starke, wirksame Rückmeldung.
    Diese Rückmeldung gilt es insbesondere für alle am Schreiben beteiligten Systeme zu mobilisieren.

    Mit dem Kokontraktionstraining versuchen wir die motorischen/ muskulären und wahrnehmungsbedingten Systeme zu aktivieren, um die Schreibmotorik und die damit verbundenen Handlungsanteile zu verbessern.
    Zudem können wir durch das Kokontraktionstraining nicht nur die am Schreiben beteiligten Muskelgruppen stabilisieren sondern auch dem Schreibkrampf und einer auffälligen Unwillkürmotorik entgegenwirken.
    Das Kokontraktionstraining beschränkt sich nicht nur auf die unmittelbar betroffenen direkten Schreibhandlungen der Finger sondern auch mittelbaren, nicht bewussten Abläufe des Schreibens, wie z.B. die der Sitz- und Körperhaltung.
    Die wesentlichen Anteile einer stabilen Sitzhaltung ist die Aufrechthaltung der Halswirbelsäule und Kopfes, des Oberkörpers, die Armhaltung und Auflage dieser auf dem Schreibtisch, die Auflage auf der Sitzfläche (Gesäß und Oberschenkel).
    Mit dem Kokontraktionstraining gelingt es uns die propriozeptive Wahrnehmung zu aktivieren, eine Vielzahl miteinander funktionierender Wahrnehmungsfelder miteinander zu verketten.
    Durch das Kokontraktionstraining wird die Haltemotorik der am Schreibvorgang beteiligten Muskelgruppen aktiviert und stabilisiert.

    Wie, wann und für wen sollte das Kokontraktionstraining eingesetzt werden?
    Grundsätzlich kann das Kokontraktionstraining als Muskelaufbautraining verstanden werden und von allen durchgeführt werden unabhängig ob eine Schreibstörung vorliegt oder nicht.
    Das Training eignet sich in Gruppenarbeit genauso gut wie in der Einzelförderung.
    Ein Übungsbeginn mit leichten und kurzen Belastungen kann schon spielerisch im Vorschulbereich in Verbindung mit der Stifthaltungsanbahnung durchgeführt werden. Hierbei ist ein sorgsames, behutsames Heranführen an die Übung und eine altersgemäße pädagogische Anleitung unbedingt ratsam.
    Bereits Kinder ab dem 4. Lebensjahr können wir bedingt einige Übungen des Kokontraktionstrainings in spielerischer Form durchführen.
    Im Vordergrund stehen nicht die Teilleistungseinbrüche der Schreibmotorik sondern die individuellen ganzheitlichen psychisch- physischen und motorischen Grundbedürfnisse des Schreibers.

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