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    Heilyoga für Rheuma / neuromuskuläre Krankheiten (S-047) [ Abgesagt ]

    Embodiment und neuronale Plastizität

    07.03.19 | 15:00 – 18:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Veranstaltungsort
    CCL, Ebene 0, Mehrzweckfläche 2
    Themen
    Sportmedizin, Neurologie, Alternative Heilverfahren, Reha- und Gesundheitssport, Sporttherapie / Medical Fitness, Prävention, Medizinische Rehabilitation
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte, Masseure und med. Bademeister, Trainer Reha- u. Gesundheitssport, Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Referent
    Inhalt

    Rheumatische Erkrankungen verlaufen meist chronisch, sind schmerzhaft und meistens mit einer zunehmenden und dauerhaften Bewegungseinschränkung verbunden. Mehr als 450 Erkrankungen ganz unterschiedlicher Ursachen zählen zum rheumatischen Formenkreis.

    Die grobe Unterteilung nach Angriffspunkt in:

    1. Nichtentzündliches Rheuma (Arthrose und Fibromyalgie)
    2. Entzündliches Rheuma (Arthritis,Bechterew etc)
    3. Autoimmune Formen (Kollagenosen, Vaskuliten)
    4. Komorbitäten aus dem neuromuskulären Bereich (Myositis, Myopathie und Myasthenia Gravis).
    5. Stoffwechselassoziierte rheumaähnliche Erkrankungen (Gicht und Osteoporose).

    Allen Formen sind mit Schmerzen verbunden, verlaufen meist schubhaft und degenerativ (psychische Belastung) und die meisten zeichnen sich schon in der Kindheit oder Jugend ab, werden aber nicht erkannt – im Gegenteil, Patienten erleben Kränkungen durch Erzieher, Lehrer und Ärzte (teilweise auch Eltern) und werden als „faul“ oder bestenfalls „psychisch labil“ stigmatisiert. Die Schulmedizin wird von den Patienten daraufhin oft als nicht hilfreich empfunden und es besteht eine hohe Motivation durch Bewegung und Lebensführung Stabilität und Umgang mit Schmerzen und psychischen Belastungen zu erlangen. Als Yogalehrer kann man hier ein kompetenter Partner werden und zu „Selbstermächtigung“ und „Schmerzreduktion“ beitragen. Allerdings muss man gerade bei der Yogapraxis Asanas sorgsam anleiten und auf gewisse Haltungen (zumindest bei ungeübten) verzichten bzw. Alternativen im Sitzen, Liegen oder mit Unterlagerungen kennen. Wichtig ist auch das „Imaginieren“ und „Ansteuern“ der Bewegung – somit wird das Üben „meditativer“ und „achtsamer“ praktiziert.

    Geplanter Tagesablauf:

    0,5h exemplarisches Stundenbild für Rheumatiker
    0,5h Fragen und Themen der Teilnehmer aufgreifen
    0,5h Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und Besonderheiten der Patienten sowie Psychodynamik
    0,5h Thema Schmerz und praktische Übungen aus dem „FaszienYoga und Fayo nach Liebscher und Bracht“
    0,5h Bedeutung von Atmung (Pranayama); Entspannung, Yoga Nidra, inneren Bildern und Neuronale Plastizität d.h., Veränderung der Nervenaktivität durch Imagination und konzentrierte Bewegungsansteuerung mit Übungen für „ungeübte“ oder „körperlich schwer beeinträchtigte“ Teilnehmer.
    0,5h Wissenstransfer auf andere Krankheitsbilder

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