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    Ergebnisorientiertes Management bei schweren Lymphgefäßstörungen im Rehasport und im langfristigen Rehabilitationsprozess (S-138)

    08.03.19 | 15:00 – 18:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Themen
    Reha- und Gesundheitssport
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Trainer Reha- u. Gesundheitssport
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Fortbildungspunkte

    4

    Organisator

    Deutscher Behindertensportverband (DBS) e.V.

    Referent
    Inhalt

    Das Leben mit Lymphgefäßstörungen ist, vor allem in den fortgeschrittenen Stadien, geprägt von Bewegungseinschränkungen, Einschränkungen in der Teilhabe fast aller Lebensbereiche bis hin zu Veränderung der eigenen Persönlichkeit. Die Lebenssituation dieser Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen wird mit Hilfe der ICF (International Classification of Functioning Health and Dissability) möglich. Die Vielschichtigkeit der Beschwerden und Einschränkungen, sowie die Breite der Schmerzen werden in allen Ebenen der ICF sichtbar.
    Um für diese Menschen ein hohes Maß an Lebensqualität und Autonomie zu erreichen, ist strukturiertes Handeln der ExpertInnen im Gesundheits- und Sozialwesen unabdingbar. Jeder Rehabilitationsprozess, der durch den PDCA Zyklus grundstrukturiert ist, kann folglich die Symptome und Beschwerden von Menschen mit Lymphgefäßerkrankungen positiv beeinflussen.
    Systematisches, zielorientiertes und nachhaltiges Handeln kann mit Hilfe eines Therapiebaukastens und prozessorientiertem Denken zu belegbarer Verbesserung von Lebensqualität und Autonomie führen. Einzeltherapie, Lymphdrainagen/Massagen, physikalische Medizin, Ernährung, Psychologische Begleitung, Kleingruppentraining, Rehasport, Lernen/Bildung und Sport stellen dabei die Grundelemente des Baukastens dar. Die Expertisèn müssen dabei aus allen Therapiebereiche, dem Sport und der Psychologie zusammengeführt und aufeinander abgestimmt werden. Messinstrumente aus den unterschiedlichsten Therapiebereichen, Public Health und Medizin zeigen bezugnehmend auf ein funktionelles Ziel den Therapieerfolg und die Entscheidung für die aufeinander folgenden Schritte in der Rehabilitationsplanung und Begleitung in einem möglicherweise lebenslangen Betreuungsprozess. Rehabilitationssport kann als Chance der Betroffenen, für nachhaltiges, autonomes Bestreben nach sportlicher Aktivität und somit gesundheitsförderlichem Handeln wahrgenommen werden. Ziele, Umsetzungsplanung und Controlling dienen auch im Rehasport dem nachhaltigen und bewussten Entscheiden und Handeln der Übungsleiter; vorallem bei eine Begleitung über einen langen Zeitraum.

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