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    Entwicklung neuer Angebote aus bestehenden Leistungen (S-119)

    08.03.19 | 09:30 – 12:30 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Veranstaltungsort
    CCL, Ebene 2, Seminarraum 6
    Themen
    Management
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure und med. Bademeister
    Teilnahme-empfehlung

    A

    Referent

    iQuest GmbH
    Holger Hoffmann

    Inhalt

    Einleitung
    Privatleistungen sind für physiotherapeutische Praxen ein wichtiger Bestandteil, um ihren wirtschaftlichen Erfolg zu steigern und sich gegen die Konkurrenz am Markt durchzusetzen. Mit einem guten Leistungsportfolio macht sich die Praxis nicht nur unabhängiger von verordnenden Ärzten, sondern kann ganz gezielt Patienten stärker an die Praxis binden, Provisionszahlungen ermöglichen und sich selbst verstärkt auf dem zweiten und dritten Gesundheitsmarkt etablieren.

    Wege der Leistungsintegration
    Neue Leistungen werden entweder durch die Fortbildung von Mitarbeitern ermöglicht und in die Praxis getragen, oder sie werden gezielt aus den vorhandenen Infrastrukturen der Praxis wie bspw. Standort und Patientenklientel entwickelt. Beide Wege bergen ein Risiko für den Praxisinhaber, wenn im Vorfeld kein Integrationsplan in die bestehenden Praxisprozesse vorhanden ist. Um neue Leistungen schnell und mit wenig Reibungsverlust in die Praxis zu integrieren, oder bestehende Leistungen einer erweiterten Zielgruppe anzubieten, hilft ein strukturiertes Vorgehen. In einem ersten Schritt werden die Hauptpatientengruppen nach Diagnose und das Leistungsangebot der Praxis gegenübergestellt. So wird ermittelt, welche Leistungen besonders wertschöpfend für den Großteil der Patienten sind, bzw. welche Leistungen noch nicht durch das Portfolio der Praxis abgedeckt werden. In einem zweiten Schritt müssen nun zusätzlich zur Diagnose weitere Parameter der Hauptpatientengruppe definiert werden, beispielsweise die Kombination aus sitzender Tätigkeit und hoher beruflich-psychischer Belastung bei Schulter-Nackenpatienten im Alter zwischen 35 und 45 Jahren. So wird aus einer Patientengruppe eine konkrete Zielgruppe. Vergleicht man diese Problematiken mit den Effekten einer Leistung wird schnell deutlich, welche Patienten von dieser Leistung zusätzlich profitieren würden. So können dann im dritten Schritt die Bedürfnisse dieser Hauptpatientengruppe bspw. durch eine gezielte Befragung ermittelt werden. Aus dieser Bedürfnissermittlung heraus können nun bestehende Leistungen ergänzt, oder ganz gezielt neue Leistungen in das Praxisportfolio integriert werden. Im letzten vierten Schritt kann dann die Leistung, nachdem diese den gesamten Prozess der wirtschaftlichen Kalkulation durchlaufen hat, nun gezielt der Zielgruppe angeboten werden. Unter Berücksichtigung der Informationen aus den Schritten eins bis drei ist die Praxis nun in der Lage, ganz gezielt Patienten mit dem richtigen Kommunikationsweg zu richtigen Zeit optimal anzusprechen, um Ihre Leistungen zu verkaufen.

    Rückschluss
    Um Leistungen wirtschaftlich erfolgreich in eine Praxis zu integrieren lohnt es sich im Vorfeld zu analysieren, welche Zielgruppe wie profitiert und wie diese Leistungen in die bestehenden Prozesse integriert werden können. So verschafft sich eine Praxis einen deutlichen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern und steigert ihre Attraktivität gegenüber den Mitarbeitern und den Patienten.

    Bemerkungen

    Teilnehmerbegrenzung

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