Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Login
Login

Bitte füllen Sie die Felder aus. Angaben mit einem * werden benötigt. Das Ändern der Email-Adresse ist nicht möglich.

an mich erinnern
Mein Profil
Header Mobile Header

    Ansätze zur Befundanalyse und Behandlung auf der Intensivstation/Stroke Unit aus Sicht der Atmungstherapie und Physiotherapie nach Vojta (S-035)

    07.03.19 | 15:00 – 18:00 Uhr

    Veranstaltungsart
    Kongress therapie Leipzig
    Themen
    Neurologie, Medizinische Rehabilitation
    Berufsgruppe
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte
    Teilnahme-empfehlung

    A+B

    Fortbildungspunkte

    4

    Referent

    St. Vincenz-Krankenhaus
    Frau Katrin Frank

    Universitätsklinikum Heidelberg-Kopfklinik
    Frau Barbara Maurer-Burkhard

    Inhalt

    Der Zusammenhang zwischen Atmung, Aufrichtung und posturaler Steuerung bestimmt zunehmend den physiotherapeutischen Befund- und Behandlungsansatz bei neurologischen Patienten in der Akutphase.
    Sei es nun auf der Stroke Unit oder der Intensivstation die Entwicklungsdynamik der Haltungs- und Bewegungsmuster ist von entscheidender Bedeutung, denn therapeutisch muss frühzeitig eine Basis geschaffen werden, auf die die folgende Rehabilitation aufbauen und zurückgreifen kann. Die vorhandenen Fertigkeiten der Patienten müssen von Anfang an bestmöglich aktiviert und stabilisiert werden, sodass spätere Ersatzmuster (Asymmetrien, Schmerzen, Kontrakturen) reduziert werden.
    Nur so ist eine spätere dauerhafte und größtmögliche Partizipation in der Gesellschaft zu erreichen.

    Methodik

    Anhand von Bild - und Videoaufnahmen werden die frühzeitigen Kompensation- und Ersatzmuster neurologischer Patienten hervorgehoben und aufgezeigt und wie diese schon in der Akutphase zielgerichtet analysiert und reduziert werden können.

    Speziell in der Akuttherapie müssen wir uns der Herausforderung stellen, dass der Patient in seinen Vitalparametern oft noch instabil ist. Damit genügend Ressourcen für das Erlernen der Motorik zur Verfügung stehen, sollten aber der Blutdruck, die Herzfrequenz und die Atmung möglichst stabil sein. Insbesondere respiratorische Einschränkungen stehen uns bei der motorischen Rehabilitation im Weg. Außerdem ist dieses System oft für unvorhergesehene Rückschläge (z.B. Pneumonie) verantwortlich. Glücklicher Weise ist aber gerade das respiratorische System mit einfachen Mitteln effektiv beeinflussbar. Anhand einiger Beispiele soll die Rolle der Atmung sowie atemtherapeutische Interventionen erläutert werden.

    Zum anderen werden bestimmte Gesetzmäßigkeiten aus der Entwicklungskinesiologie dargestellt, die gerade beim erwachsenen Patienten beachtet werden sollen.

    Weiterhin wird der Frage nachgegangen in welcher Art und zu welchem Zeitpunkt die Vojta Therapie und die atemtherapeutische Ansätze eingesetzt werden können. Beides sind ein notwendiger Bestandteil bestehender und etablierter Behandlungskonzepte in der Neurologie.

    Schlussfolgerung

    „Die Bewegung ist eine Entäußerung der Tätigkeit des ZNS“ (Prof.K. Henner 1880–1961)

    Unter diesem Gesichtspunkt spiegeln veränderte Haltungs- und Bewegungsmuster eine Veränderung im Zentralnervensystem wieder und eine Aktivierung des Zentralnervensystems führt zur Änderung des Atmungsmusters im Zusammenhang mit der Haltung und Aufrichtung.

    Impressum| Datenschutz| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig © Leipziger Messe 2019. Alle Rechte vorbehalten